Training Andorra

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Vom 12. bis 16. Januar hatte ich die Gelegneheit auf der diesjährigen WM-Piste zu trainieren. In der Nacht vom Samstag auf Sonntag nahm ich die gut 1000km Fahrt in Angriff. Nach 12 Stunden kam ich dann endlich im Hotel an und gönnte mir einen ruhigen Abend nachdem ich alles für Montag vorbereitet habe.
Am Montag konnte ich beim Meeting  meine Kollegen aus Italien, Östereich, Spanien, Frankreich und England begrüssen. Beim schönsten Wetter konnten ich dann das erste Mal die Piste begutachten. Wir fuhren trotz starkem Wind welcher bei einem Rennen definitiv zu stark gewesen wäre.

Die erste Fahrt war geprägt von Unsicherheiten und starken Bewegungen im Oberkörper. Dementsprechend waren auch die Geschwindigkeiten gegenüber der Konkurenz schlecht. Im Verlaufe des Tages wurde ich immer besser und hatte am Schluss ein Speed von 173 km/h.

Der Dienstag war dann ein Tag zum Vergessen. Ich hatte eine neue Wachsstrategie und die ging nicht auf. Dazu kamen im zweiten Teil der Strecke grosse Probleme um die Position zu halten. In der Mitte der Piste gab es einen kleinen Sprung und der brachte mich dauernd aus der Fassung. Am Abend ging ich über die Bücher und suchte meine Unruhe welche nicht eine gute Fahrt zuliess. Ich merkte bald dass ich an meiner Technik zweifelte und besann mich auf meine Stärken und mein Können.

Am Mittwoch versuchte ich es umzusetzen und es hat hervorragend geklappt. Ich war während den Fahrten die Ruhe selbst und war an diesem Tag mit einem Speed von 180 km/h unterwegs.
An diesem Tag konnten wir zum ersten Mal die Rampe testen welche bei der WM fürs Final bereitsteht. Zum WM Start wird sie dann noch steiler sein als ihr auf dem folgendem Bild seht.

Andorra 2015 Ramp full Andorra 2015 Ramp from bottom

Am Donnerstag hatte es zuviel Wind. Somit nutzte ich am Donnerstag die Zeit um die Haupstadt Andorra la Vella zu besichtigen. Es hat eine schöne Altstadt und eine lange Einkaufsstrasse mit vielen Boutiquen welche ein wenig meine Kreditkarte belasteten.

Unklücklicherweise hatte die Wettervorhersage recht und es hat am Freitag geschneit. Somit gabs kein Training und ich konnte die Heimfahrt antreten. Das Timing war optimal dass ich auch noch den Feierabendverkehr von Lyon kennenlernen konnte.

Für die kommende WM Ende Februar ziehe ich eine positive Bilanz. Wenn ich meine Potenzial abrufen kann liegt alles drin.

 

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